Corona: „Wundermittel“ und Kuren gegen das Virus

Gewisse Kreise sehen in der gesundheitlichen Krise eine wirtschaftliche Chance, über das Internet Produkte und Behandlungen anzupreisen, die angeblich gegen das Coronavirus wirken. Dabei „untermauert“ man Behauptungen mit „Untersuchungen“, beruft sich auf „glaubwürdige“ Quellen oder verleiht sich selbst akademische Titel. So behauptet ein Doktor Spitzbart in einem Facebookbeitrag, „dass Vitamin C der Grund sei, warum bei Chinesen die Neuinfektionen zurückgehen“.  Laut MIMIKAMA laufen zurzeit Untersuchungen über allfällige Zusammenhänge zwischen Vitamin C und dem Rückgang der Epidemie in China. Die bisherigen Ergebnisse sind gemäss mimikama.at negativ.

Stella Immanuel, eine der Ärztinnen der „America’s Frontline Doctors“ an der Pressekonferenz vom 27. Juli vor dem Supreme Court in Washington. (CORRECTIV)

Die Gruppe „America’s Frontline Doctors“ mit Dr. Stella Immanuel (Bild oben) verbreitet in einem Internetvideo den Mythos, das Malaria-Medikament Hydroxychloroquin wirke präventiv und kurativ gegen Covid-19 (Correctiv).

Weitere Behauptungen (falsifiziert und/oder nicht gesichert):

Kontra Impfung und Schutzmasken
(Quelle: hirslanden.ch)

Analog zu den Geschichten rund um die Grippeimpfung kursieren  Falschmeldungen gegen eine Corona-Impfung. Ebenso im Umlauf sind Fakes oder subjektiven Behauptungen gegen die Wirksamkeit von Schutzmasken. So kursierte ein Video mit Behauptungen einer Ärztin, wonach man keinen Mund-Nasenschutz als Fremdschutz gegen das neue Coronavirus tragen müsse und
Hydroxychloroquin ein wirksames Mittel gegen COVID-19 sei.

Weitere Beispiele (siehe auch Informationsseite des Bundesamts für Gesundheit):