Corona: Mündliche Falschaussagen

Zu den mündlichen Falschaussagen gehören frei erfundene Zitate und aus dem Kontext gerissene, verzerrte Aussagen, die durch den neuen Kontext einen andere, irreführende Bedeutung erhalten. Häufig werden staatliche Organisationen oder Experten als Quelle genannt und porträtiert, um die Glaubwürdigkeit der Falschaussage zu erhöhen. (Correctiv, 17. August)

Mündliche Falschaussaugen finden sich in Fake Videos mit Statements und Interviews, in Blogs (Correctiv, 17. August 2020), E-Mails sowie journalistisch aufgemachten „Tatsachenberichten“, die mit direkten und indirekten Zitaten angereichert sind.

Falsche „Testimoninals“ werden in E-Mails, Videos und Berichte eingebaut, um „Wundermittel“ und Kuren (als) „wirksam“ anzupreisen. Man kann davon ausgehen, dass Falschaussagen dieser Art mit der Entwicklung und Verbreitung von Software zur Erstellung von Deepfakes zunehmen werden.