Corona: Beschuldigung, Anschwärzung

In der Krisenkommunikation, in der politischen Propaganda und im Informationskrieg wird die Beschuldigung- und Anschwärzungsstrategie eingesetzt, um von dem eigentlichen Problem abzulenken, ein „Feindbild“ zu erzeugen respektive zu verstärken (skandalisieren), die Glaub- und Vertrauenswürdigkeit des „Gegners“ zu untergraben, generell zu verunsichern, zu emotionalisieren und zu polarisieren. Nach dem Motto „Der Zweck heiligt die Mittel.“ setzen gewisse Kreise auch im Kontext von Corona unwahre Behauptungen ein, um zu skandalisieren und anzuprangern.

Emotionalisierendes Bild (Eur Asia Daily)

Ein typisches Beispiel ist die US-feindliche Behauptung aus Russland, wonach ukrainische Soldaten gestorben seien, weil US-Amerikaner an ihnen Coronavirus-Medikamente getestet hätten. Diese Narrative hat stopfake.org als Falschmeldung entlarvt. (stopfake.org, 21. Juli 2020)

Weitere Beispiele finden sich im Kapitel „Herkunft und Verursacher„.