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Fälle Schweiz

Behandeln Schweizer Spitäler als Menschen nicht mehr gegen COVID-19?

Der Faktenchecker MIMIKAMA (4 November 2020) auf die folgende Twittermeldung als falsch identifizert: „Einige Menschen haben nicht begriffen, dass ihre Grosseltern die 2. Welle nicht überleben werden. Die Triage-Richtlinien in der Schweiz sehen vor, dass Personen über 85 (+ Leute über 75 mit Vorerkrankung) keinen ITS-Platz bekommen. Egal ob die Prognose sehr gut oder schlecht ist.“ (Twitterperlen)

Gemäss Faktenckecker MIMIKAMA (4. November 2020) betreffen die Schweizer Richtlinien zur Triage nicht nur COVID-19 Patienten, sondern alle, die einen Platz auf der Intensivstation eines Spitals benötigen. Das allgemeine Ziel dieser Richtlinien ist, „möglichst viele Menschenleben zu retten und möglichst wenige Todesfälle zu haben. Sollte die Prognose also gut sein, werden auch Menschen über 85 Jahre aufgenommen, das Alter alleine ist kein Entscheidungskriterium.

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Nebulöse "Wahrheiten"

Gerüchte vernebeln die Wahrheit

Bildquelle: Grynko, A. (9.11.2020). Aarau.

„[…] und solange noch kein Impfstoff verfügbar ist, müssen wir uns um die Sorgen der Bevölkerung kümmern. in Zeiten der Unsicherheit sind diese besonders gross, und und mit ihnen gedeihen die Gerüchte.“ (Heidi Larson, Anthropologin, NZZ am Sonntag, 15. November 2020, S. 20)

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Nebulöse "Wahrheiten"

Klare Fakten versus nebulöse Fakes

Bildquelle: Grynko, A. (9.11.2020). Aarau.

„Um den Extremismus zu verhindern, müssen wir aufzeigen, wie man Fakt von Fake unterscheidet.“ (Urs Allemann, Sonntagszeitung, 8. November 2020, S. 11)

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Nebulöse "Wahrheiten"

Fake News und fragile Weltbilder

Bildquelle: Grynko, A. (9.11.2020). Aarau.

„Fake News fungieren als ein Schutzschirm für fragile Weltbilder, die auf wenigen einfachen Annahmen basieren.“ (Patrick Gensing, Fakten gegen Fake News oder der Kampf um die Demokratie)

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Nebulöse "Wahrheiten"

Verunsicherung stärkt Verschwörungstheorien

Bildquelle: Baeriswyl, O. (5.11.2020). Villars-sur-Glâne.

Verunsicherung, Orientierungslosigkeit und schwindendes Vertrauen in die Regierung fördert die Suche nach Halt und Bestätigung in extremistischen Verschwörungstheorien, welche emotionalisieren und polarisieren. Urs Allemann, Leiter der Fachstelle für Extremismus und Gewaltprävention der Stadt Winterthur, gegenüber der Sonntagszeitung: „Betroffene fühlen sich in der aktuellen Krise machtlos und alleine gelassen. Sie sind wütend. […] Um den Extremismus zu verhindern, müssen wir aufzeigen, wie man Fakt von Fake unterscheidet.“ (Sonntagszeitung, 8. November 2020)